21. Jahrhundert

2002

Mit der Gründung des Ausbildungszentrums für Pflegeberufe werden die verschiedenen Ausbildungsangebote des Diakoniewerks zusammengefasst. Künftig werden Gesundheits- und Krankenpflegende, Altenpflegende und Auszubildende im Bereich Sozialpflege unterrichtet. Im Schnitt absolvieren jährlich etwa 50 junge Menschen ihre Ausbildung. 

2004

Mit dem neu gebauten Mathilde-Tholuck-Haus wird eine Altenpflegeeinrichtung in Betrieb genommen, die speziell für Menschen mit Demenz konzipiert und eingerichtet wurde. Sie bietet 50 Menschen ein neues zu Hause. Die oberen Etagen des Hauses beherbergen Wohnungen für die Diakonissen.

Sofort nach Beendigung der Arbeiten am Mathilde-Tholuck-Haus beginnen im Frühjahr 2005 die Bauarbeiten für einen neuen Krankenhaus-Funktionstrakt, der das alte Gartenkrankenhaus ersetzt.

2006

Mit der Fertigstellung des Funktionsgebäudes erhält das Diakoniekrankenhaus neue Operationssäle, eine Notaufnahme und eine Intensivstation. Außerdem wird das Radiologische Zentrum eingeweiht sowie ein moderner Bereich für endoskopische Untersuchungen und Eingriffe.

Im Jahr 2009 wird das neue Bettenhaus eingeweiht. Damit sind die umfangreichen Sanierungs- und Neubauarbeiten im Krankenhaus weitestgehend abgeschlossen. Das Krankenhaus verfügt damit über 250 stationäre und tagesklinische Plätze.

2007

Am 19. November 2007 wird das Diakoniewerk Halle anerkannter FrauenOrt. Am Haupteingang wird eine Tafel aufgestellt, die an das Wirken der Diakonissen erinnert.

2009

Die Klinik für Psychosomatische Medizin und die Psychosoziale Tagesklinik werden zu einer Einheit zusammen geschlossen. Die Leitung der neuen Klinik übernimmt Chefarzt Dr. med. Thilo Hoffmann.

2014

Das Diakoniewerk Halle wird Gesellschafter der Christlichen Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe Halle. Der theoretische Unterricht der Auszubildenden wird damit ausgelagert, die praktische Ausbildung erfolgt weiterhin im Diakoniewerk.

Am 22. April 2014 nimmt die Psychosomatische Tagesklinik 55plus ihren Betrieb auf. Das Angebot richtet sich an Patienten zwischen 55 und 80 Jahren und ist in die Abläufe und Räumlichkeiten der bestehenden Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie integriert. 

2019

Das Diakoniekrankenhaus wird als eigenständige gGmbH in eine strukturell abgegrenzte wirtschaftliche Einheit überführt. Mehr als 300 Mitarbeitende werden in die neue Gesellschaft übernommen.