Für und wider Impfungen

07. November 2018

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18:30 Uhr - Patientenbibliothek, Mühlweg 7
Dr. med. Detlef Wend – Poli Reil

Die Zahl der Impfungen steigt – aber werden wir deshalb gesünder? Die Frage ist immer wieder diskutiert worden, keineswegs erst in den letzten Jahren. Als die Pockenschutzimpfung für Kinder durch das Reichsimpfgesetz 1874 verpflichtend eingeführt wurde, überschlug sich die Debatte, und Kritiker gründeten Zeit­schrif­ten wie "Der Impfgegner", um ihren Argumenten Gehör zu verschaffen. Auch heute dreht sich die Diskussion oft um die Impfungen von Kindern. Dabei wird gefragt, ob man den Kindern mit der Impfspritze nicht mehr schade als nutze. Sind Impfungen gefährlich oder überflüssig? Welche Rolle spielen die Profit­interessen der Pharma­industrie?

Eine Impfpflicht gibt es in Deutschland nicht. Jeder kann, ohne Angabe von Gründen, eine Impfung für sich oder seine Kinder ablehnen. Und jene, die sich als Impfgegner oder als Impfkritiker verstehen, tun dies bisweilen auch. In diesem Vortrag sollen häufige Argumente gegen das Impfen aufgenommen und die Risiken einer Nicht-Impfung erörtert werden.

Die Vortragsreihe in Kooperation mit der Volkshochschule Adolf Reichwein Halle (Saale)behandelt Themen der Medizin und Gesundheit. Angesprochen sind sowohl diejenigen, die sich erstmals den jeweiligen Themen widmen möchten als auch Personen, die bereits über Vorwissen verfügen. Neben einem allgemeinen Einstieg in das Themengebiet werden auch spezifischere Informationen zu Behandlungsmethoden sowie deren Vor- und Nachteilen geboten. Es besteht jeweils die Möglichkeit, Fachfragen mit den Referent*innen zu diskutieren.

Anmeldungen unter: 0345 221 3389 / Teilnahmegebühr 5 EUR