Handgeschnitzte Krippe im Diakoniewerk Halle

25. Dezember 2020

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Zu den Traditionen des Diakoniewerks Halle gehört seit etwa hundert Jahren das Aufbauen und Ausstellen der Weihnachtskrippe im Mutterhaussaal. Hatte man anfangs noch Pappmaschee-Figuren, wurden zwischen 1946 und 1950 Holzfiguren bei einem Schnitzer in Auftrag gegeben. Diese handgeschnitzten Figuren werden auch in diesem Jahr am 22. Dezember mit viel Hingabe und Liebe zu einer der größten handgeschnitzten Krippen in Halle aufgebaut.

Für die Öffentlichkeit ist die Krippe zwischen dem 25. Dezember 2020 und 6. Januar 2021, jeweils von 15 bis 18 Uhr, im Mutterhaussaal in der Lafontainestraße 15 zugänglich. Für viele Alteingesessene des Mühlwegviertels gehört der Spaziergang zum alljährlichen Festtagsprogramm.

Auf einer Fläche von fünf mal vier Metern ist die Weihnachtsgeschichte darstellt. Zur Tradition gehört auch, dass die Figuren der drei Heiligen Könige täglich ein Stück näher an die Krippe mit dem Jesuskind herangerückt werden, bis sie am 6. Januar schließlich tatsächlich vor Gottes Sohn stehen. Die Handlung wird so physisch nacherlebbar.

Besucherinnen und Besucher haben zu den genannten Zeiten natürlich auch die Gelegenheit, sich die Weihnachtsgeschichte oder die Geschichte der Krippe und des Diakoniewerks von den Diakonissen erzählen zu lassen. Diese sind zu den Besuchszeiten anwesend.