Wie politisch ist die Psychotherapie? - Festakt zum 10jährigen Jubiläum der Wiedereröffnung der Klinik und Tagesklinik für Psychosomatik und Psychotherapie

25. Januar 2019

DSC_9960_web.jpg

14:00-18:30 Uhr Mutterhaussaal, Lafontainestraße

Es ist zehn Jahre her, dass der Gründer und langjährige Chefarzt der Klinik Dr. Hans-Joachim Maaz in den Ruhestand ging und die Klinik nach halbjähriger Schließung mit neuer Leitung, neuem Team und neuen Konzepten im Januar 2009 wieder eröffnet wurde. Kurz danach erfolgte der Zusammenschluss mit der Psychosozialen Tagesklinik. 

Wir möchten aus diesem Anlass Rückschau halten und uns mit einem aktuellen Thema auseinanderzusetzen: Wie politisch ist die Psychotherapie?

 Sicherlich ist es spannend, einige Aspekte dieser Frage zu beleuchten, in einer Zeit, in der politische Ansichten oder Haltungen Beziehungen und Kommunikation sehr stark bestimmen. Manchmal gewinnt man den Eindruck, dass bei privaten Feierlichkeiten Gespräche zu Themen wie Migration oder Pegida unterbunden werden, weil sonst die Stimmung für den Rest des Abends dahin sein könnte. Diese Gereiztheit und Verunsicherung ist auch in der Psychotherapie zu spüren.

Bei unserer Festveranstaltung wollen wir beleuchten, wie die Auswirkungen oder Wechselwirkungen besonderer politischer Situationen, beispielsweise in der Zeit der Klinikgründung oder vor und nach der friedlichen Revolution 1989 in der Psychotherapie erlebt wurden. Außerdem gehen wir der Frage nach, wie Pfarrer bzw. Seelsorger solche Situationen erleben und damit umgehen, denn zwischen Psychotherapie und Seelsorge bzw. Gemeindearbeit gibt es viele Parallelen.

Um Anmeldung wird gebeten: marion.menzel(at)diakoniewerk-halle.de