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Sanierung des Bethcke-Lehmann-Brunnens

Ein Kulturdenkmal auf dem Gelände des Diakoniewerks verfällt zusehends. Das soll sich ändern.

Im Garten der Burgstraße 45b steht der Bethcke-Lehmann-Brunnen, der 1914 als Dank und Denkmal für das Ehepaar Ludwig und Emilie Bethcke-Lehmann entstand. Das wohlhabende Paar hatte der Stadt zwei Grundstücke und einen größeren Geldbetrag geschenkt - mit der Auflage, eine evangelische Stiftung zur Betreuung von Jugendlichen zu gründen. Der damalige Oberbürgermeister der Stadt Gustav Staude ernannte Ludwig Bethke zum Ehrenbürger und lobte einen Wettbewerb unter den Künstlern des Regierungsbezirkes Merseburg aus, um dem Ehepaar ein angemessenes Denkmal zu setzen. Diesen Wettbewerb gewann damals ein Künstlertrio – bestehend aus den Architektenbrüdern Georg und Ulrich Roediger sowie der Bildhauerin Elisabeth Roediger-Wächtler.

Der Brunnenentwurf stellte das Stifterpaar und zwei Kinder mit einer Dankesplakette dar. Die Gestaltung, wie sie die Architekten und die Bildhauerin vorsahen, zeigt aber auch, dass der Brunnen mehr als ein betonstarres Denkmal sein sollte.

Nach einhundert Jahren ist der Bethcke-Lehmann-Brunnen nicht mehr als eine Erinnerung an frühere Schönheit. Besonders traurig über den maroden Zustand sind die Bewohner*innen des Wohnheims für Menschen mit Behinderung. Sie vermissen den Brunnen nicht nur als schönes Plätzchen für ein Schwätzchen, „wo immer viele Goldfische schwammen und Seerosen und andere Blumen so schön geblüht haben.“ Sondern der Brunnen wurde auch immer von einer Arbeitsgruppe so gestaltet und gepflegt, dass er sich als einladende Oase anbot.

Mit Ihrer Spende helfen Sie, den Brunnen wieder zu einem attraktiven Ort für die Bewohner*innen und die Öffentlichkeit zu machen. Nutzen Sie einfach den nebenstehenden Link, um direkt zum online Formular zu gelangen.

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Spendenstand

Zur Sanierung des Brunnens werden 45.000 EUR benötigt.

Stand des Spendeneingangs 10. Juli 2018:
4.600 EUR  =  10,2 %