Fünf Fragen an die Fachleitung Chirurgie, Innere Medizin und OP-Management

14. März 2022

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Zum 1. Februar 2022 wurde der Pflege- und Funktionsdienst des Diakoniekrankenhauses neu strukturiert. In loser Folge stellen sich hier die neuen Fachleitungen vor.

Diana Stolze
Fachleitung und Belegungskoordination Chirurgie, Innere Medizin und OP-Management

Der Fachbereich ist verglichen mit anderen recht groß. Warum wurde diese Kombination gewählt?
Mein Fachbereich wurde vor allem deshalb so gewählt, um die Bereiche miteinander zu verbinden, die einen bestimmten Patientenpfad begleiten. Das bedeutet: Patienten kommen in die ZPA und chirurgische Ambulanz und werden für eine OP eingeplant inkl. Anästhesieaufklärung und Terminvergabe zur Aufnahme auf die chirurgische Station E1. Um diese Prozesse optimal aufeinander abzustimmen und die Stationen dabei zu unterstützen bin ich Ansprechpartner. Perspektivisch wird die ZPA ab dem III. Quartal 2022 zu meinem Bereich dazukommen.
Die Stationen F2 und E0 gehören ebenfalls zu meinem Bereich, um unter anderem Bettenengpässe zu kompensieren und somit eine ausgeglichene Bettenbelegung je nach Krankheitsbild zu organisieren.

Wie lief der erste Monat?
Der erste Monat war für mich geprägt durch Kennenlernen von Abläufen auf den pflegerischen Stationen und von deren Mitarbeitern. Ich wurde jedoch von allen Mitarbeitern meines Bereiches herzlich empfangen und durch die Unterstützung der Leitungen wurde mir der Einstieg erleichtert. Meine neuen Aufgaben werden dennoch viel Kraft und Zeit in Anspruch nehmen.

Welche Grundprinzipien bestimmen Ihre Arbeit?
Durch meine morgendlichen Rundgänge auf die Stationen meines Bereiches halte ich steten Kontakt und möchte präsent sein. Ich erfahre dort unter anderem, welche Probleme z.B. Personalausfälle oder Bettenbelegungsprobleme es gibt. Mit meiner Arbeit möchte ich die Stationen in ihrer Arbeit unterstützen und nach Lösungen suchen, für die im alltäglichen Arbeitsstress keine Zeit ist. Ich sehe mich als Bindeglied zwischen den einzelnen Bereichen im Krankenhaus, als auch anderen beteiligten Berufsgruppen.

Was bedeutet das, Bindeglied zu sein?
Bindeglied zu sein bedeutet z.B. Personalausfälle zu kompensieren oder auch andere Probleme auf kurzem Weg zu klären. Es ist nicht zielführend, wenn jede einzelne Station nur für sich kämpft. Wir müssen wieder lernen, dass wir eine große Gemeinschaft sind und uns gegenseitig unterstützen müssen. Und das kann gut gelingen, wenn jeder Mitarbeiter – vom Auszubildenden, den ärztlichen Kollegen bis zur Pflegedirektion gemeinsam daran arbeiten. Mit meiner Arbeit möchte ich dazu beitragen, dieses Gemeinschaftsgefühl zu stärken.

Welche Reaktionen gab es in den ersten Wochen?
Auch wenn die Einarbeitung in meinen neuen Fachbereich viel Kraft und Zeit kostet, so habe ich von vielen Mitarbeitern des Diakoniekrankenhauses ein sehr gutes Feedback bekommen und wurde sehr herzlich aufgenommen. Für mich ist es wichtig, als Ansprechpartner greifbar zu sein und die Leitungen und Mitarbeiter in ihrer alltäglich oftmals schweren und stressigen Arbeit zu unterstützen. Das kann auch für mich bedeuten, selbst in Bereichskleidung zu schlüpfen und auf einer Station mitzuarbeiten oder Blutentnahmen auf einer anderen Station zu übernehmen.

Kontakt

Leiter Unternehmens­kommunikation
Udo Israel
0345 778-6203