„Meine Stadt, feine Stadt“ - mit Diakoniekrankenhaus

13. Dezember 2018

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Eine besondere Form der Annäherung an die Stadt Halle durch ganz persönliche Einblicke und ungewohnte Perspektiven auf die vielseitigen Quartiere und Viertel der Saalestadt – das ist das Anliegen des jüngst herausgegebenen Buches  „Meine Stadt, feine Stadt“. In einem großangelegten Rechercheprojekt haben sich die Autor*innen der Mitteldeutschen Zeitung über ein Jahr lang kreuz und quer auf den Weg durch die 61 Stadtteile, Stadtviertel und Quartiere der Händelstadt gemacht, um in einmaliger Ausführlichkeit den Facettenreichtum der halleschen Kieze zu Papier zu bringen. Herausgekommen ist ein 383 Seiten stolzes Sammelwerk, das als Vervollständigung der bekannten gleichnamigen Montagskolumne in der Mitteldeutschen Zeitung erschienen ist.

Auch das Diakoniewerk im Mühlwegviertel erhielt einen prominenten Platz in der Sammlung. In einem bunt bebilderten Teilkapitel des Buches werfen die Autor*innen einen Blick auf die christlich geprägte Einrichtung, welche mehr sein möchte als ein reines Versorgungszentrum.

Durch die Organisation zahlreicher Veranstaltungen, Ausstellungen und Vorträge, hat sich das Diakoniewerk im Laufe der Zeit zum beliebten Anlaufzentrum verschiedenster Bewohner*innen des Stadtviertels an der Saale entwickelt. Mit seinem knapp acht Hektar großen Campus, auf dem sich neben dem Diakoniekrankenhaus auch zwei Altenpflegeheime und ein Wohnheim für Menschen mit Behinderung befindet,  bildet das Diakoniewerk nicht nur einen der größten, sondern auch ältesten zusammenhängenden Gebäudekomplexe des Mühlwegviertels.

Die Geschichte der 1868 bezogenen Bauten im Mühlweg findet in der Kolumnen-Sammlung auch noch einmal eine besondere Erwähnung. Hier wird der Werdegang des Diakoniewerkes anhand wichtiger Meilensteine in der Historie der Einrichtung nachvollzogen; von der ersten Diakonissenanstalt der Stadt, welche 1856 am Weidenplan eingerichtet wurde, bis hin zur Angliederung der einzigen Poliklinik Sachsen-Anhalts, der Johann Christian Reil gGmbH Poli Reil, an das Diakoniewerk im Jahr 1991.

Das liebevoll illustrierte Kapitel der Sammlung verschafft den Leser*innen damit einen seltenen Blick hinter die Kulissen und in die Geschichte des Diakoniewerkes, welches seit seinem Bestehen die Menschen und die Geschichte des Mühlwegviertels geprägt hat.

Das Buch „Meine Stadt, feine Stadt“ ist ab sofort im Service-Center der MZ im Medienhaus Delitzscher Str. 65 sowie im MZ-Service Punkt bei Tim-Ticket im Galeria Kaufhof am Markt zu erhalten. Online ist das Buch im MZ-Shop unter www.mz.de/shop erhältlich oder telefonisch unter 0345/23360002.

Einen noch detaillierteren Blick auf die langjährige Geschichte des Diakoniewerkes Halle bietet außerdem die im Hasenverlag erschienene Chronik „Mit Herz für Mensch und Gott – Das Diakoniewerk Halle“. Autorin Nadja Hagen hat in dieser Sammlung Geschichten aus den vergangenen 160 Jahren ausgewählt, die sinnbildlich für wichtige Phasen und Entwicklungen des Hauses stehen und die Bedeutung des Halleschen Mutterhauses für die Stadt und die Region unterstreichen. Ergänzt werden die Erzählungen durch zahlreiche historische Fotos, die unter anderem aus der umfangreichen Sammlung des Malers Moritz Götze sowie dem Stadtarchiv stammen.

Die Chronik der Diakonie Halle ist an der Rezeption des Diakoniekrankenhauses oder über unsere Webseite erhältlich. Mehr Informationen erhalten Sie hier oder telefonisch unter 0345/7786203.

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