In 150-jähriger Geschichte haben Diakonissen im Diakoniewerk Halle "mit Herz für Mensch und Gott" Meilensteine in der Pflege und dem Dienst am Menschen gesetzt, in der Alten- und Krankenpflege, der Kinder- und Behindertenarbeit, in Ausbildung und Seelsorge.

Von der Zeit der Weimarer Republik bis in die Zeit nach dem II. Weltkrieg, der Blütezeit des Diakonissentums in Deutschland, gehörten teilweise mehr als 400 Diakonissen, Novizinnen, Probeschwestern und Diakonissenschülerinnen zum halleschen Mutterhaus. Sie waren in weiten Teilen Deutschlands im Dienste Gottes für den Nächsten unterwegs und tätig.

Seit 1978 wurde in Halle keine Diakonisse mehr eingesegnet. Die letzte Diakonisse trat im Jahr 2000 ihren wohlverdienten Ruhestand an. 

Heute verrichtet eine Diakonisse der Schwesternschaft Witten im Altenpflegeheim Johannes-Jänicke-Haus ihren Dienst. Die acht verbliebenen Diakonissen (Stand Oktober 2021) des Mutterhauses in Halle betätigen sich ehrenamtlich im Diakoniewerk, zum Beispiel in der Seelsorge, bei musikalischen Gottesdiensten oder anderen Veranstaltungen.

Andachten

Dienstag, Donnerstag und Freitag, 9.00 Uhr
Morgenandacht im Diakonissenwohnzimmer im Mutterhaus