Das Diakonissenmutterhaus in Halle, damals noch am Weidenplan gelegen, wurde am 6. Juli 1857 geweiht. Nach einem Erweiterungsbau erfolgte bereits elf Jahre später, am 1. Juli 1868 der Umzug zum heutigen Standort, dem Mühlweg.
In 150-jähriger Geschichte haben die Diakonissen im Diakoniewerk Halle "mit Herz für Mensch und Gott" Meilensteine in der Pflege und dem Dienst am Menschen gesetzt, in der Alten- und Krankenpflege, der Kinder- und Behindertenarbeit, in Ausbildung und Seelsorge.
Von der Zeit der Weimarer Republik bis in die Zeit nach dem II. Weltkrieg, der Blütezeit des Diakonissentums in Deutschland, gehörten teilweise mehr als 400 Diakonissen, Novizinnen, Probeschwestern und Diakonissenschülerinnen zum halleschen Mutterhaus, die in weiten Teilen Deutschlands im Dienste Gottes für den Nächsten unterwegs waren. Seit 1978 wurde in Halle keine Diakonisse mehr eingesegnet. Die letzte Diakonisse trat im Jahr 2000 ihren wohlverdienten Ruhestand an.
Die Diakoniegemeinschaft versteht sich als geistliche Gemeinschaft innerhalb des Diakoniewerkes Halle. Sie hat sich 1996 gegründet, um die Weiterführung und Begleitung des Diakoniewerkes Halle im Sinne der Diakonissen zu ermöglichen.
Diamantenes Einsegnungs- jubiläum
Am Pfingstsonntag, den 19. Mai 2013, feierten zwei Schwestern des Diakoniewerks Halle ihr diamantenes Einsegnungsjubiläum. Vor 60 Jahren waren Schwester Herta Kummetat und Schwester Lieselotte Wießner
Kinder von Altvorsteher Flach zu Besuch im Diakoniewerk
Zum 100. Geburtstag von Alt-Vorsteher Pastor Wilhelm Flach besuchten dessen Kinder das Diakoniewerk Halle. Unter Begleitung von Oberin Schwester Elisabeth ließen sie sich die Wirkungsstätte ihres Vate





