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Diakonissen im Diakoniewerk Halle

In
150-jähriger Geschichte haben die Diakonissen
im
Diakoniewerk Halle
„mit Herz für Mensch und Gott“ Meilensteine
in der Pflege und dem
Dienst am Menschen gesetzt,
in der Alten- und Krankenpflege, der
Kinder- und Behindertenarbeit,
in Ausbildung und Seelsorge.
Das
Diakonissenmutterhaus in Halle, damals noch am Weidenplan gelegen,
wurde am 6. Juli 1857 geweiht. Nach einem Erweiterungsbau erfolgte
bereits elf Jahre später, am 1. Juli 1868 der Umzug zum heutigen
Standort am Mühlweg.
Von der Zeit der
Weimarer Republik bis in die Zeit nach dem II. Weltkrieg, der
Blütezeit des Diakonissentums in Deutschland gehörten teilweise mehr
als 400 Diakonissen, Novizinnen, Probeschwestern und
Diakonissenschülerinnen zum halleschen Mutterhaus, die in weiten
Teilen Deutschlands im Dienste Gottes für den Nächsten unterwegs
waren.
Seit 1978 wurde
in Halle keine Diakonisse mehr eingesegnet.
Die letzte
Diakonisse trat im Jahr 2000 ihren wohlverdienten Ruhestand an.
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