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aus dem Diakoniewerk Halle
 
 

Mit Sicherheit mehr Vertrauen: Im Diakoniekrankenhaus Halle werden in einer dreimonatigen Pilotphase Patientenarmbänder getestet
 
Das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. in Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, Lösungen für Probleme in der Sicherheit der Patienten-versorgung zu erarbeiten. Dazu gehört die Einführung von Patienten-Identifikationsbändern während des Krankenhausaufenthaltes.

Das Diakoniekrankenhaus Halle kommt dieser Empfehlung nach und führt von März bis Mai 2010 vorerst eine dreimonatige Testphase durch.

In dieser Zeit erhält jeder Patient, sofern er dem zustimmt, bei der stationären Aufnahme ein personalisiertes Armband. Dieses Armband sichert während des Krankenhausaufenthaltes die Feststellung und Kontrolle der Patientenidentität und dient dazu, das Risiko von Verwechslungen und deren Folgen auszuschließen.


Verwendung


Sicherheit und Qualität bei der Behandlung von Patienten bilden die Basis jeder medizinischen Einrichtung. Insbesondere vor der Vergabe von Medikamenten und Blutpräparaten, aber auch vor jedem operativen Eingriff stehen Ärzte und Pflegepersonal in der Verantwortung, die Identität des Patienten zu überprüfen. Patientenarmbänder unterstützen Patienten, Ärzte und Pflegepersonal gleichermaßen, Irrtümer und medizinische Fehlbehandlungen zu vermeiden und leisten einen aktiven Beitrag zur Verbesserung der Krankenhausorganisation.


Information

Ihr Patienten – Identifikationsarmband enthält folgende Informationen:

• Name, Vorname , • Geburtsdatum,
• Fallnummer bzw. Patientennummer (als Barcode)


Hygiene


Ihr Patienten – Identifikationsarmband besteht aus einem Kunststoffverbundmaterial. Armband und Aufdruck sind resistent gegen Wasser und übliche Desinfektionsmittel. Auch mit dem Armband ist eine normale Körperhygiene möglich.


Allergologische Unbedenklichkeit

Die Patienten - Identifikationsarmbänder sind nach den Prüfrichtlinien für die Biokompatibilitätsuntersuchung nach ISO 10993-5 (Prüfung von Medizinprodukten, die in direktem Kontakt zu Körperoberflächen stehen) als unbedenklich eingestuft worden. Es werden keine zell¬toxischen Substanzen freigesetzt, die u.a. Allergien hervorrufen könnten.


Gesundheitliche Unbedenklichkeit

In den angewendeten Patienten – Identifikationsarmbändern werden keine Schadstoffe wie Weichmacher (Phtalate), zinnorganische Verbindungen, Schwermetalle oder Formaldehyde verwendet. Die Armbänder sind nach einem Gutachten des international anerkannten Instituts Hohenstein als gesundheitlich absolut unbedenklich einzustufen.
 

   
 

 
 
weitere Informationen gern über Sven Weise

Referat
Öffentlichkeitsarbeit
Lafontainestr. 15
06114 Halle
 
Tel.: 0345. 778 6215
Fax: 0345. 239 8838

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